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Ägyptische Öle

 

Was sind ägyptische Öle und wie wirken sie?

Ätherisches Öl ist eine Lösung aus der Pflanze, welches durch Extraktion gewonnen wird. Es entsteht in den Drüsen und im Gewebe der Pflanze. Jede Pflanze hat Drüsen und Gewebe, genau wie wir Menschen auch. Man kann sogar mit Elektroden eine Reaktion bei den Pflanzen messen, wenn sie beschnitten wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Öl-Gewinnung

  1. Kaltpressung und Zentrifugierung, um die unterschiedlichen Stoffe voneinander zu trennen
  2. Destillationsverfahren (über Wasserdampf und Abkühlung)

Ätherische Öle sind sehr flüchtig und deshalb duften sie auch so stark. Durch Zufuhr von Wärme entfalten sie ihre volle Wirkung.

Wie wirken ätherischen Öle?

Ätherische Öle haben auf molekularer Ebene nur eine sehr kleine Struktur. Diese Struktur geht dann über die Haut und über die Schleimhäute in den Blutkreislauf und von dort aus dann in die Zellen und somit in den ganzen Organismus.

Diesen Mechanismus macht sich auch die Medizin und die Naturheilkunde zu Nutze, z. B. Eukalyptus und Menthol wirken schleimlösend, Fenchel, Anis und Kümmel werden bei Magen/Darm-Problemen angewandt. Salbei und Kamille werden bei allen Arten von Entzündungen im Rachen und Mundraum empfohlen.

Auf psychischer Ebene wirken die ätherischen Öle auch, dort kennen wir Lavendel, Baldrian, Hopfen Melisse u.v.m.

Es gibt auch Zusatzfunktionen z. B. Zitronenöl um Insekten fernzuhalten oder Teebaumöl als Antioxidans, also wenn man etwas haltbar machen möchte, z. B. Salben oder Tinkturen.

Zwar fühlen alle Menschen unterschiedlich, z. B. den Schmerz, bei einer Sache sind wir aber alle gleich, nämlich beim Riechen. Deshalb wirkt eine Aromatherapie auch auf psychischer Ebene und hat auch ihre Berechtigung.

 

Bereits 3 000 Jahre vor Christi Geburt haben die ägyptischen Priester und Mediziner, laut den alten ägyptischen Hieroglyphen, ätherische Öle verwendet. Auch in der Bibel findet man über 180 Verweise zum Thema ätherische Öle. Diese Öle wurden sowohl zum Salben als auch zur Heilung von Kranken eingesetzt. Die biblischen Propheten erkannten auch die Wirkung der ätherischen Öle als Schutz vor Krankheiten. Es waren die Ägypter, die die erste einfache Destillationsmaschine erfanden. Die Öle, die auf diese Art und Weise hergestellt wurden, wurden für kosmetische, medizinische und spirituelle Zwecke eingesetzt.

Des Weiteren wurden ätherische Öle zur Heilung, Vorbeugung sowie zur Reinigung der Seele und des Geistes eingesetzt.

Auch der griechische Arzt Hippokrates („Vater der Medizin“) lernte von den Ägyptern und sah den medizinischen Nutzen in der Verwendung der ätherischen Öle.

Erst im 12. Jahrhundert wurden die ätherischen Öle („Wohlgerüche Arabiens“) in Europa bekannt.

Was sind ätherische Öle?

Es sind flüchtige, duftende Produkte, die mit physikalischen Verfahren aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden. Ihnen wird auch nachgesagt, dass sie der Teil sind, dem die Seele innewohnt.

Übersetzt heißt ätherisch „himmlisch“. An diesem Begriff kann man auch erkennen, welche Wertschätzung den ätherischen Ölen entgegengebracht wurde.

Die verschiedenen Duftstoffe sitzen in unterschiedlichen Teilen der Pflanze:

In den Blüten, den Blättern, den Samen, dem Holz, der Rinde, der Wurzel, im Harz und in der äußeren Fruchtschale.

 

Gewinnungsmethoden

  • Enfleurage
  • Wasserdampfdestillation
  • Kaltpressung
  • Chemische Lösungsmittel
  • Extraktion durch Kohlendioxid

Die beste Ausbeute und die reinsten Produkte erhält man mit der Destillation. Allerdings kann eine zu hohe Temperatur die empfindlichen Riechstoffe auch sehr leicht zerstören. Daher wird hier die Enfleurage angewendet. Man kann auch flüchtige Lösungsmittel, wie Hexan oder Kohlendioxid einsetzen, oder die ätherischen Öle mit Fett ausziehen bzw. absorbieren lassen. Welche Methode eingesetzt wird, hängt einzig und allein von der Pflanze ab.

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von ätherischen Ölen kann durch Sauerstoff und Licht beeinträchtigt werden.

 

Pro fumum – lat. für Dämpfe („Parfum“)

 

Als die Ägypter in der Blüte ihrer Hochkultur standen, spezialisierten sie sich auf die Nutzung ätherischer Öle (pflanzlicher Essenzen). Sie waren zudem bestrebt, ihr Bewusstsein zu fördern und nutzten u. a. die Spiritualität um mit der Natur in Einklang zu leben. Die Alten Ägypter verfügten über ein herausragendes Wissen bezüglich der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse von ätherischen Ölen. Sie nutzten diese Öle nicht nur als Heilmittel, sondern auch als bewusstseinserweiternde Substanzen.

 

Rund um das Thema Bewusstseinsforschung waren die Ägypter wahre Meister. Sie verfügten über ein umfassendes Wissen über die Korrelation von Körper, Geist und Seele. Sie nutzten die ätherischen Öle sowie Salben zur ganzheitlichen Selbstheilung und zur Stimulierung des Geistes und des Körpers über Jahrtausende hinweg.

Selbst die verschiedenen Varianten der ägyptischen Schöpfungsgeschichte verweisen auf die „Heiligen Öle“ als „Nektar der Götter“.

Auch in der ägyptischen Mythologie und in der Weisheitslehre nehmen die „Heiligen Öle“ eine wichtige Rolle ein.

Die Anwendungsbereiche der Heiligen Öle, die in Ägypten bis heute zugänglich sind, werden auch vor dem Hintergrund der ägyptischen Mythologie und Weisheitslehre nachvollziehbar erläutert. In einer Kombination mit der bekannten Chakra-Lehre präsentieren die Autorinnen ein Wissen, das auch für die heutige Bewusstseinsentwicklung des Menschen wertvoll ist. Über die physische Wirkung von Inhaltsstoffen der Öle hinausgehend, wird der bewusstseinserweiternde Aspekt im Zusammenhang mit der Biochemie und den energetischen Schwingungsverhältnissen des Körpers dargelegt und aufgezeigt, dass die Wirkung von PflanzenTipps, Anwendungsbeispiele & Rezepten einen vielschichtigen therapeutischen Nutzen hat.

Die ersten Aufzeichnungen über den Gebrauch von ätherischen Ölen weisen nach, dass diese bereits vor über 5 000 Jahren in Babylon, Assur und Sumer zur Anbetung des Sonnengottes Baal während einer Weihräucherung verwendet wurden.

Etwa zur gleichen Zeit wurden in Ägypten ebenfalls ätherische Öle in religiösen Zeremonien und Ritualen, sowie zur Heilung verwendet. Bekannt ist auch, dass die Ägypter ihre Toten mumifiziert haben, für diese Prozedur wurden auch besondere Öle verwendet. Die „Heiligen Öle“ waren nur für die Pharaonen bestimmt.

Es ist sogar eine Geschichte aus dem 12 Jahrhundert überliefert, welche auf einem Papyrus niedergeschrieben wurde, in der es um einen Streik der Arbeiter geht. Diese hatten an einer Grabstätte gearbeitet und sie haben die Arbeit niederlegt und gestreikt, aber nicht, weil sie zu wenig zu Essen bekamen, oder weil ihnen das Essen nicht geschmeckt hat, sondern weil ihnen ihre Öle ausgegangen sind. Und zwar die Öle, die sie verwendet haben, um ihren Körper zu pflegen, im Speziellen um sich gegen die Sonnenstrahlen zu schützen – also Sonnenöl. Und natürlich auch, um nach der harten Arbeit am Abend ihre geschundenen Körper, vor allem Muskeln und Gliedmaßen, einzureiben, um etwaigen Muskelkater vorzubeugen oder zu behandeln. Also schon sehr interessant, dass es wegen der Öle damals sogar einen Streik gegeben hat.

Zuständig für die Kultivierung der Pflanzen aus denen die ätherischen Öle hergestellt wurden und ihre damit verbundene Heilung, waren die ISIS-Priesterinnen. Die gebräuchlichsten Öle waren Myrrhe, Weihrauch, Sandelholz, Kassia, Narde und Onycha.

Sehr interessant ist auch, dass es in Ägypten einen eigenen Gott der Essenzen (auch „Gott der Düfte“) gab – Nefertem. Er wurde verehrt als Schutzgott der Heilkunst in Zusammenhang mit der Heilwirkung von Pflanzen und Ölen. Nefertem war für die alten Ägypter ein Hauptgott und Düfte, Öle und Parfüms waren nicht nur verbunden mit Schönheit oder Luxus, sondern diese Düfte und Öle hatten auch eine enorme Bedeutung im spirituellen und therapeutischen Bereich. Nefertem hatte eine herausragende Sonderstellung unter den Göttern.

Die ältesten Papyri, die die Heilwirkung der Öle erwähnen, also die schriftlich erhalten sind, stammen aus der Zeit des Cheops, ca. 2 500 Jahre v. Chr. und im damaligen Sakkara, in der Nähe der Pyramiden bei Kairo, gab es spezielle Zentren für Ärzte und Heiler, die dort spezielle Öle gemischt haben und verwendet haben, zur Heilung, aber diese Ärzte gaben ihr Wissen auch weiter an die PriesterInnen, die dann in speziellen Ritualen und Zeremonien den Pharao damit beglückt haben. Zedernholz, Myrrhe und Weihrauch waren drei der wichtigen Öle, die damals verwendet wurden. Es gab damals sieben Heilige Öle, welche erstmals ca. 2 686 v. Chr. erwähnt wurden.

  1. Seti-beb (Festduft)
  2. Hhekenw (Lobpreis)
  3. Bestes asch (bestes Zedernöl)
  4. Bestes tjehenw (bestes Salböl aus Libyen)
  5. Sefeti
  6. Nehenem
  7. Tewat

Es gibt heute noch in Ägypten Menschen, die die sieben Heiligen Öle kennen und über ein Wissen diesbezüglich verfügen, welches sie gerne weitergeben.

 

Königin Hatschepsut (1507 – 1458 v. Chr.)

Königin Hatschepsut (1507 – 1458 v. Chr.) hat eine Expedition versandt, um Weihrauch und Myrrhe importieren zu lassen. Die teuersten Öle kamen seinerzeit aus Indien und wurden auch von den Ägyptern importiert.

Pharao Tut Anch Amun (1341 – 1323 v. Chr.) Bei der Öffnung seines Grabes fand Howard Carter viele Salbgefäße aus Alabaster mit knapp 400 Litern ätherischen Ölen und Salben. Interessant ist, dass die zur damaligen Zeit teuersten Öle wie Rose, Weihrauch und Myrrhe fehlten. Sie wurden

Pharao Tut Anch Amun (1341 – 1323 v. Chr.)

wahrscheinlich von Grabräubern gestohlen. Festgestellt wurde dies durch molekulare Untersuchungen, bei denen man herausfand, dass in den leeren Gefäßen chemische Rückstände auf eben jene Öle verwiesen.

Zedernholz- und Zypressenöl

Waren noch vollständig in den Karaffen enthalten, diese galten aber auch nicht als so kostbar wie Rose, Weihrauch und Myrrhe.

Interessant ist, dass diese Öle nach über 3 300 Jahren nicht verdorben waren. Daran kann man die Qualität dieser reinen Öle erkennen.

Cleopatra (69 – 30 v. Chr.)

Cleopatra (69 – 30 v. Chr.)

Das sie selbst keine Schönheit war, war sie dem Schönheitskult verfallen. Sie hat sich intensiv mit Ölen und Kosmetik beschäftigt. Interessant ist, dass Cleopatra ein Buch „Cleopatra Gynaecirarum Libri“ geschrieben hat, in welchem sie ihre eigenen Rezepte für Kosmetika niedergeschrieben hat. Das Buch ist leider verschwunden und es gibt somit keinen Zugriff mehr auf ihre Rezepte. Wir wissen von diesem Buch, weil römische Schriftsteller das Buch erwähnt haben. Cleopatra war es auch, die den ersten Wellness-Spa des Altertums eröffnet hat. Das Öl der Pflanze Persimon zählte damals zu den wertvollen Ölen. Aus dieser Pflanze wurde die Grundsubstanz hergestellt um Parfums und Cremes herzustellen. Seinerzeit waren Pflanzen zum Teil wertvoller als Edelmetalle.

Als Kosenamen wurden damals oft Namen von ätherischen Ölen verwendet.

 

Moses (2647-2767 v. Chr.)

In der Bibel findet man im Buch Exodus 30,23-25 ein Rezept, welches Moses von Gott persönlich übermittelt wurde:

Der Herr sprach zu Moses, nimm dir Balsam von bester Sorte: fünfhundert Schekel erstarrte Tropfenmyrrhe, halb so viel, also zweihundertfünfzig Schekel wohlriechenden Zimt, zweihundertfünfzig Schekel Gewürzrohr und fünfhundert Schekel Zimtnelken, nach dem Schekelgewicht des Heiligtums, dazu ein Hin Olivenöl und mach daraus ein heiliges Salböl, eine würzige Salbe, wie sie der Salbenmischer bereitet. Ein heiliges Salböl soll es sein.“

Dieses Öl ist das erste Heilige Salböl, nicht nur für die Könige Israels, sondern auch für andere Könige und Pharaonen. Es wurden sowohl bei Taufen als auch bei Krönungen verwendet.

Die Bibel selbst hat mehr als 188 Erwähnungen von ätherischen Ölen, für verschiedene Zwecke. Am bekanntesten, gleich zur Geburt Jesu, waren Weihrauch, Myrrhe und Gold. Zwei Harze und ein Edelmetall zeigt den Stellenwert an, den die Öle bzw. Harze damals hatten. Es wird sogar gesagt, dass diese Harze wertvoller waren als Gold. Ein Kilogramm Weihrauch war damals, umgerechnet 500 Euro wert.

 

Maria Magdalena hat Jesus mit dem Narde-Öl die Füße gesalbt. Das Öl, das sie verwendete, hatte den Wert eines durchschnittlichen Monatsgehaltes.

Sandro Botticelli [Public domain], via Wikimedia CommonsEin weiteres wichtiges Öl aus der Bibel ist das Ysopöl. Es wirkt schmerzstillend und betäubend. Maria Magdalena hat es bei der Kreuzung Jesu Christi zusammen mit Essig in Watte getränkt und es an einem Speer Jesus an den Mund gehalten, damit er es aufsaugen konnte.

Nach seinem Tod wurde Jesus mit dem Ysopöl gesalbt. Die Menge des Öls, die verwendet wurde, um den Leichnam Jesu zu salben, hat heute umgerechnet einen Wert von ca. 40 000 Euro. Dies zeigt auch wieder den Stellenwert, den die Öle damals hatten.

Maria Magdalena war zudem eine Isis-Priesterin. Isis-Priesterinnen waren spezialisiert auf Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz, Kassia, Onycha und Narde. Sie floh mit dem Boot nach Südfrankreich und hat dort die Tradition der Isis-Priesterinnen mit dem Wissen der in Frankreich ansässigen Druiden kombiniert. Die drei HauptTipps, Anwendungsbeispiele & Rezepte der Druiden waren Salbei, Wacholder und Angelikawurzel. Maria Magdalena hat also diese beiden Traditionen zusammengeführt.

Das Wissen der Maria Magdalena wurde über die Jahrhunderte weitergetragen und sogenannte „Kräuterfrauen“, die bekannteste von ihnen ist Hildegard von Bingen (1098 – 1179 n. Chr.), haben mit diesem Wissen Tinkturen, Salben etc. hergestellt. Interessant ist, dass Hildegard von Bingen nicht verfolgt wurde, sondern anerkannt wurde, nicht zuletzt aufgrund ihrer Beziehung zu Königshäusern und zum Papst. Anderen „Kräuterfrauen“ erging es hingegen sehr schlecht. Sie wurden verfolgt und als „Hexen“ verbrannt. Sogar ihre Bücher und Mitschriften. Das Wissen über die vielen Kräuter hat zum Glück überlebt, vor allem im Raum Frankreich.

Im Mittelalter, während die Pest wütete, gab es Diebe, die die Pestleichen ausgeraubt haben. Auf dieses Vergehen stand die Todesstrafe. Sie wurden erwischt und der Richter, der das Urteil fällen sollte, machte den Dieben ein Angebot. Wenn sie ihm verraten würden, wie sie den Kontakt mit den infizierten Pestopfern überlebt haben ohne sich anzustecken, würde er sie freilassen. Sie erklärten ihm, dass sie Kräuter gesammelt und sich damit eingerieben haben.

Die Mischung enthielt Zimt, Gewürznelke, Rosmarin und Zitrone.

Dieses Öl ist bekannt unter dem Namen „Thieves“.

In der katholischen und ostkirchlichen Liturgie (Ordnung und Gesamtheit der religiösen Zeremonien) werden folgen Öle geweiht und verwendet:

CHRISAM ÖL oder SANCTUM CHRISMA bei der Firmung, Taufer, Priesterweihe sowie bei Kirchen-Altar und Glockenweihe.

KATECHUMEN ÖL oder OLEUM SANCTUM zur Salbung eines Täuflings vor der Taufe, ebenso bei der Priesterweihe und bei der Krönung katholischer Königinnen und Königen.

OLEUM INFIRMORUM auch Krankenöl genannt, wird bei der Krankensalbung verwendet.

 

Man geht davon aus, dass es ca. 10 000 – 15 000 Heilpflanzen gibt, die ätherische Öle haben. Es ist ein besonderer Prozess, den die Pflanze durch die Photosynthese durchlaufen muss, um überhaupt ein ätherisches Öl herzustellen. Selbst in der wissenschaftlichen Forschung gibt es Nachweise dafür, dass ätherische Öle heilend wirken.

Das olfaktorische System leitet die Duftstoffe weiter an das Limbische System. Das Limbische System ist für Emotionen, Erinnerungen und Traumata verantwortlich. Es ist ein Speicherort. Wenn wir die ätherischen Öle über die Rezeptoren in der Nase aufnehmen, dann ist das ein direkter Zugang zur wichtigsten Funktion im Gehirn und wir können dadurch bestimmte Sachen im Gehirn reprogrammieren. Sehr wirkungsvoll ist z. B. Jasmin bei einer Person die unter Schock steht. Schock und Schmerzen entstehen im Gehirn. Das Gehirn reagiert drastisch auf Schmerzen, fast 99 % des Schmerzes sind vom Gehirn programmiert und zwar von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich. Die Yogis in Indien können mit mentaler Kraft ihre Schmerzen reduzieren oder sogar ganz abschalten. Und diese erlernte mentale Kraft der Yogis können die ätherischen Öle auch bewirken und dass schon allein, wenn man nur an ihnen riecht.

Es gibt auch viele Öle, die direkt auf das Atmungssystem wirken, dazu gehört nicht nur der Eukalyptus. Zur Anwendung kommt nicht nur das Riechen und das Einatmen, sondern auch die Massage mit ätherischen Ölen. Dazu werden die Öle mit Trägerfetten kombiniert und dann auf die Haut aufgetragen, z. B. bei lokalen Problemen. Und zu guter Letzt kann man die ätherischen Öle auch oral einnehmen. Auch diese Form der Anwendung hat großen Erfolg.

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